May 4, 2026 by Malin Reller

Von der Chemie zur systemischen Beratung – warum dieser Wechsel?

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In meinem letzten Bewerbungsgespräch wurde ich gefragt: „Warum haben Sie nach dem Chemiestudium eine Ausbildung zur systemischen Beraterin begonnen?“ Eine Frage, die mich zum Nachdenken gebracht hat – und die ich heute mit euch teilen möchte. Chemie hat mir beigebracht, komplexe Zusammenhänge zu analysieren und Lösungen strukturiert zu entwickeln. Doch im Laufe meines Berufslebens merkte ich: Was mich wirklich antreibt, ist der Mensch und das Team hinter den Prozessen. Inspiriert durch das Buch „High-Impact Tools for Teams“ von Stefano Mastrogiacomo und Alex Osterwalder, wurde mir klar: Ich will nicht nur Substanzen verstehen, sondern Teams dabei unterstützen, ihre gemeinsame Performance zu steigern – durch klare Kommunikation, zielgerichtete Zusammenarbeit und die Stärkung der individuellen Rollen innerhalb des Ganzen. Die systemische Beratung gibt mir das Handwerkszeug, um genau das zu tun: Brücken zu bauen zwischen Logik und Empathie, zwischen Struktur und Dynamik. Und ja, manchmal überrascht es – aber für mich fühlt es sich wie die perfekte Ergänzung an, um Teams dabei zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch schon unerwartete Wege eingeschlagen, die sich im Nachhinein als genau richtig erwiesen haben? Und kennt ihr das Buch und seine Methoden?

Malin Reller